Start in Baikonur; Landung in der kasachischen
Steppe (55 km nordöstlich von Arkalyk).
Manuelle Ankopplung an die
Raumstation MIR, weil das automatische System "Kurs" versagte.
Entkonservierung des Orbitalkomplexes. Neben wissenschaftlichen
Experimenten wurden von der
fünften Stammbesatzung auch Wartungsarbeiten vorgenommen
und einige technische Systeme erneuert. Das Forschungsprogramm sah
Untersuchungen auf den Gebieten Erderkundung, Astronomie, Raumfahrttechnologie,
Materialwissenschaft, Biologie Medizin, Ökologie und
Atmosphärenphysik vor.
Fünfte Stammbesatzung der Raumstation MIR.
Modul
Kwant-2 koppelt am 06.12.1989 an die Raumstation an. Nachschub durch Progress
M-1 und M-2.
EVA`s
am 08.01. (2h 56m) zur Montage von zwei Sternsensoren als Navigationshilfen am
Kwant-2-Modul, 11.01. (2h 54m) zur Montage von Geräten und
Testmaterialien, 26.01. (3h 02m) mit neuen Orlan-DMA-Raumanzügen. Dabei
wurden Halterungen angebracht und eine Kurs-Antenne abmontiert, damit diese bei
zukünftigen
EVA's
nicht stört. Vierter Ausstieg am 01.02. (4h 59m). Dabei wurde das YMK/SPG
"Ikar" getestet, das sowjetische Gegenstück des amerikanischen
MMU.
Der Test funktionierte aber nicht.
Serebrow war aber zusätzlich mit einer Leine mit der
Station abgesichert. Bei der letzten
EVA
am 05.02.1990 (3h 45m) kam
Wiktorenko mit dem neuen Düsenrucksack auf eine
Entfernung von immerhin 45 m.