Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 297

Sojus TMA-15M

Astraios

Russland

Russland
Patch Sojus TMA-15M Futura Patch

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Patch Sojus TMA-15M

Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  23.11.2014
Startzeit:  21:01:13,881 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  31
Bahnhöhe:  408 - 417 km
Inklination:  51,65°
Ankopplung ISS:  24.11.2014, 02:48:21 UTC
Abkopplung ISS:  11.06.2015, 10:20:05 UTC
Landedatum:  11.06.2015
Landezeit:  13:43:56,7 UTC
Landeort:  47°19'51,6" N, 69°45'19,2" E

Crew auf dem Weg zum Start

Crew Sojus TMA-15M

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Schkaplerow  Anton Nikolajewitsch  Kommandant 2 199d 16h 42m 43s  3107 
2 Italien  Cristoforetti  Samantha  Flugingenieurin 1 199d 16h 42m 43s  3107 
3  Virts  Terry Wayne, Jr.  Flugingenieur 2 199d 16h 42m 43s  3107 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Schkaplerow
2  Cristoforetti
3  Virts
Raumschiff Sojus TMA
Landung
1  Schkaplerow
2  Cristoforetti
3  Virts

Ersatzmannschaft

Nr.   Name Vorname Position
1  Kononenko  Oleg Dmitrijewitsch  Kommandant
2  Yui  Kimiya  Flugingenieur
3  Lindgren  Kjell Norwood  Flugingenieur
Crew Sojus TMA-15M Ersatzmannschaft
Patch Sojus TMA-15M Ersatzmannschaft

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alternatives Crewfoto

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Hardware

Trägerrakete:  Sojus-FG (Nr. 15M136S T15000-051)
Raumschiff:  Sojus TMA-15M (TMA-M Nr. 715)

Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur. ISS Expedition 42 / 43. Landung 162 km südöstlich von Dsheskasgan.

Nach nur rund sechsstündigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-15M am 24. November 2014 an die ISS an. Anton Schkaplerow, Samantha Cristoforetti und Terry Virts bildeten die ISS Expedition 42 (zusammen mit den ISS Expedition 41 Crewmitgliedern Alexander Samokutajew, Jelena Serowa und Barry Wilmore).

Nach dem Verlust von Progress M-27M wurde die Landung von Sojus TMA-15M um etwa einen Monat verschoben. Gleichzeitig verschob die russische Raumfahrtbehörde den Start des nächsten bemannten Fluges (Sojus TMA-17M) um etwa zwei Monate. Damit sollte den Ingenieuren mehr Zeit gegeben werden, die Ursachen für den Verlust des Frachter zu ergründen.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, dass das Triebwerk des Geräteteils in Flugrichtung zeigte. Dieses wurde kurz darauf für 280 Sekunden gezündet und leitete den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Grafiken / Fotos

Raumschiff Sojus TMA Landemodul Sojus TMA
Mannschaftstraining Mannschaftstraining
Sojus TMA-15M auf dem Weg zur Startrampe Sojus TMA-15M auf dem Weg zur Startrampe
Aufrichtung Sojus TMA-15M Soyuz TMA-15M auf der Startrampe
Start Sojus TMA-15M Bordfoto Sojus TMA-15M
Landevorbereitungen Landung Sojus TMA-15M
Landung Sojus TMA-15M Bergung Sojus TMA-15M

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Letztes Update am 11. November 2023.

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