Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 244

Sojus TMA-8

Karat

Russland

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  30.03.2006
Startzeit:  02:30 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  334 - 350 km
Inklination:  51,63°
Ankopplung ISS:  01.04.2006, 04:19:26 UTC
Abkopplung ISS:  28.09.2006, 21:53:09 UTC
Landedatum:  29.09.2006
Landezeit:  01:13 UTC
Landeort:  51° 02' 42" N, 67° 17' 58" O

Crew auf dem Weg zum Start

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alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Winogradow  Pawel Wladimirowitsch  Kommandant 2 182d 22h 43m  2886 
2  Williams  Jeffrey Nels  Bordingenieur 2 182d 22h 43m  2886 
3  Pontes  Marcos Cesar  Raumflugteilnehmer 1 9d 21h 17m  155 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Winogradow
2  Williams
3  Pontes
Landung
1  Winogradow
2  Williams
3  Ansari

Animationen: Sojus

(erfordert Macromedia Flash Player)
mit freundlicher Genehmigung von www.marscenter.it

Double-Besatzung

Nr.   Name Vorname Position
1  Jurtschichin  Fjodor Nikolajewitsch  Kommandant
2  Fincke  Edward Michael "Mike"  Bordingenieur
3  Wolkow  Sergej Alexandrowitsch  Bordingenieur

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Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung 92 km nördlich von Arkalyk.

Die Mission diente dazu, die ISS-Expedition 13 zur Raumstation zu bringen. Marcos Pontes wurde der erste Brasilianer im Weltraum. Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-8 am 01. April 2006 an die ISS an. Pawel Winogradow und Jeffrey Williams bildeten die neue ISS-Stammbesatzung und lösten die 12. Stammbesatzung ab.

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten für die Rückkehr zur Erde ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, das die Triebwerke des Geräteteils in Flugrichtung zeigten. Diese wurden kurz darauf für 105,6 Sekunden gezündet und leiteten den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Anmerkung

Marcos Pontes am 08. April 2006 um 23:47 UTC mit Sojus TMA-7 gelandet.

Fotos / Zeichnungen


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Letztes Update am 22. November 2014.