Start von Cape Canaveral; Landung in
unmittelbarer Nähe der Bermuda-Inseln im Atlantik.
Diese und alle
folgenden Apollo-Crews erhielten erstmals seit
Gemini 3 wieder die Erlaubnis, den
Raumschiffen Namen zu geben. Das Mondlandemodul wurde in diesem Fall "Spider"
(Spinne) genannt und die Kommandokapsel "Gumdrop", weil es bei der Anlieferung
auf dem
KSC in
blauem Zellophan eingehüllt war.
Erster kompletter Einsatz der
Mondlandehardware im Erdorbit und erster Erprobungsflug der Mondlandefähre
in der Erdumlaufbahn (Abkopplung, Abstiegsmanöver, Ankopplung).
EVA
am 06.03.1969 von
Schweickart (1h 08m), der dabei den neuen Raumanzug der
NASA
ausprobierte. Dieser Anzug hatte sein eigenes Lebenserhaltungssystem, so dass
Schweickart nur mit einem 25-Fuß langen Nylonseil mit
dem Raumschiff verbunden war, das sein Abdriften ins All verhinderte. Er
kletterte zwischen Kommandokapsel zur Mondlandefähre, nutzte und testete
dabei Haltegriffe und machte diverse fotografische Arbeiten.
Scott
filmte ihn dabei in einer Stand-up
EVA
(1h 08m).
Am 7. März simulierten
McDivitt und
Schweickart mit dem Landemodul den Abstieg zum Mond.
Zunächst wurde das Landemodul vom Raumschiff abgekoppelt. Durch Feuern der
Steuerdüsen entfernte man sich auf 5,5 km. Dann begannen
McDivitt und
Schweickart einen geplanten Abstieg zum Mond durch
Zünden des Antriebs des Landemoduls, der sie bis auf 183,5 km weg vom
Mutterschiff brachte. Nach der Abtrennung des Landemoduls kehrten sie mit Hilfe
des Antriebs des Aufstiegsmoduls wieder zurück und nach 6,5 Stunden
dockten sie wieder am Mutterschiff an. Das Aufstiegsmodul der Landefähre
wurde ebenfalls abgeworfen. Zu den weiteren wissenschaftlichen Arbeiten
gehörte u.a. das Fotografieren der Erdoberfläche. Die Mission erwies
sich als voller Erfolg, alle geplanten Arbeiten und Tests wurden erfolgreich
ausgeführt.
Aufgrund schlechten Wetters im vorgesehenen Zielgebiet
wurde die Mission um einen Erdumlauf verlängert. Die Crew wurde vom
Flugzeugträger "
USS
Guadalcanal" geborgen.