Start vom Kosmodrom Baikonur; Landung in
Kasachstan (107 km südwestlich von Akmola).
Nach zweitägigem
Alleinflug koppelte Sojus TM-23 am 23. Februar 1996 an die Raumstation MIR an.
Nach der Übergabe der Station durch die
20. Stammbesatzung
bildeten die beiden Kosmonauten die
21.
MIR-Stammbesatzung.
Sechs
EVAs wurden durch Juri
Onufrijenko und Juri
Ussatschow am 15. März 1996 (5h 51m), 20. Mai 1996 (5h
20m), 24. Mai 1996 (5h 43m), 30. Mai 1996 (4h 20m), 06. Juni 1996 (3h 34m) und
13. Juni 1996 (5h 42m) unternommen. Während der Ausstiege wurden folgende
Arbeiten erledigt: Installation eines STRELA-Telekopmastes, eines
Solarzellenpaneels, einem Multi-Spektral Scanner, Austauschen von
Forschungsmaterialbehältern und Entfalten einer Radar-Gitterstruktur. Dies
musste von Hand geschehen, weil die automatische Entfaltung vorher nicht
funktioniert hatte.
Schmelzarbeiten am Hochtemperaturofen Optizon
wurden ebenso ausgeführt wie die Züchtung von Proteinkristallen und
die Visual Earth Observation. Zu den medizinischen Untersuchungen gehörten
Untersuchungen des Immunsystems, des Gleichgewichtssinns aber auch der Funktion
der Augenmuskulatur. Es wurden während und nach dem Flug Untersuchungen
der Muskel- und Knochenmarksdichte vorgenommen.
Am 26. April 1996 kam
das neue Stationsmodul Priroda an der MIR an. Nachschub wurde durch Progress
M-31 zur Raumstation gebracht. Mit der Ankunft von Shannon
Lucid durch die Atlantis (
STS-76) am 24. März 1996 wurde sie Mitglied der
21.
MIR-Stammbesatzung.